Dr. Sabrina Köhler
Ästhetische Medizin


Medizinisches Botox®

Botulinumtoxin Typ A


Gezielte Behandlung bei funktionellen Beschwerden

Botulinumtoxin wird neben der ästhetischen Medizin auch zur Behandlung verschiedener medizinischer Beschwerden eingesetzt. Durch die gezielte Beeinflussung der Signalübertragung an Muskeln beziehungsweise Schweißdrüsen können Beschwerden wirksam reduziert werden.

In meiner Praxis biete ich Behandlungen bei Migräne, Spannungskopfschmerzen, Zähneknirschen (Bruxismus), CMD sowie übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose) an.


Wie wirkt Botox®?

Botulinumtoxin reduziert vorübergehend die Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel. Dadurch kann die Aktivität gezielt behandelter Muskeln vermindert werden.

Bei Hyperhidrose wird die Signalübertragung zu den Schweißdrüsen gehemmt und dadurch die Schweißproduktion reduziert.

Die Behandlung wird individuell auf die jeweilige Indikation und Ihre Beschwerden abgestimmt.


Medizinische Anwendungsbereiche


Migräne

Bei chronischer Migräne kann Botulinumtoxin zur vorbeugenden Behandlung eingesetzt werden. Ziel ist es, Häufigkeit und Belastung durch Migräne zu reduzieren.

Zähneknirschen (Bruxismus) & Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)

Bei überaktiver Kaumuskulatur kann Botulinumtoxin die Muskelaktivität reduzieren und zur Entspannung und Entlastung des Kieferbereichs beitragen.

Spannungskopfschmerzen

Bei muskulär bedingten Spannungskopfschmerzen kann die gezielte Entspannung bestimmter Muskelbereiche dazu beitragen, Verspannungen und damit verbundene Beschwerden zu lindern.

Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose)

Botulinumtoxin kann die Aktivität der Schweißdrüsen vorübergehend reduzieren und dadurch übermäßiges Schwitzen deutlich vermindern. Eine Behandlung ist unter anderem im Bereich der Achseln, Stirn, Hände und Füße möglich.


Ablauf der Behandlung

Vor jeder Behandlung erfolgt eine ausführliche medizinische Anamnese und persönliche Beratung. Anschließend wird Botulinumtoxin mit sehr feinen Nadeln gezielt in die entsprechenden Bereiche injiziert.

Behandlungsdauer: je nach Indikation ca. 15–30 Minuten
Wirkungseintritt: meist innerhalb weniger Tage
Volle Wirkung: häufig nach etwa 10–14 Tagen
Wirkdauer: mehrere Monate

Die genaue Wirkung und Wirkdauer unterscheiden sich je nach Indikation und individuellen Faktoren.


Mögliche Nebenwirkungen

Vorübergehend können unter anderem auftreten:

  • Rötungen, Schwellungen oder kleine Blutergüsse
  • Druck- oder Spannungsgefühl
  • vorübergehende Kopfschmerzen
  • unerwünschte Schwächung benachbarter Muskeln

Je nach behandeltem Areal sind weitere spezifische Nebenwirkungen möglich. Über mögliche Risiken und Kontraindikationen informiere ich Sie ausführlich im persönlichen Beratungsgespräch.


Wann sollte Botox® nicht angewendet werden?

Eine Behandlung sollte unter anderem nicht durchgeführt werden bei:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • bestimmten neuromuskulären Erkrankungen
  • akuten Infektionen oder Entzündungen im Behandlungsbereich
  • bekannten Unverträglichkeiten gegenüber Bestandteilen des verwendeten Präparats

Ob eine Behandlung für Sie geeignet ist, klären wir individuell vor der Behandlung.


Nach der Behandlung

In der Regel können Sie nach der Behandlung direkt wieder in Ihren Alltag zurückkehren.

Individuelle Hinweise erhalten Sie abhängig von der jeweiligen Behandlung.

BOTOX® NACHSORGE


Persönliche Beratung

Gemeinsam besprechen wir Ihre Beschwerden, bisherige Behandlungen und individuellen Behandlungsziele und prüfen, ob eine Therapie mit Botulinumtoxin für Sie geeignet ist.

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